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Kennen Sie schon das reichhaltige Bildungs- und Unterhaltungsangebot der Stadtbibliothek Syke ?

Der Förderverein Syke e.V. sieht es als eine seiner Aufgaben an, allen das reichhaltige moderne und attraktive Bildungs- und Unterhaltungsangebot der Stadtbibliothek in Syke, Barrien und Heiligenfelde nahezubringen, die es vielleicht noch nicht so richtig entdeckt haben. Darüber hinaus möchte der Förderverein über seine Förderarbeit berichten und zum Mitmachen begeistern..
 

Zur aktuellen Lage

Seit einiger Zeit ist die Stadtbibliothek wieder ohne Einschränkungen geöffnet. 

Zur Zeit der Schließung der Bibliothek haben wir auf hier eine neue Rubrik Leseempfehlungen eingerichtet, unter der Mitglieder des Fördervereins kurz über Bücher berichten, die sie als lesenswert erachten. Dazu Informationen – wenn vorhanden – wie z.B. Rezension aus Zeitungen oder anderen Medien.
Auch wenn sich die Situation inzwischen verbessert hat, wollen wir dieses Angebot beibehalten. Sie finden es unter dem gleichnamigen Menüpunkt Leseempfehlungen in der Leiste oben.

 

Die neueste Leseempfehlung

Die Kinder aus der Hochhaussiedlung in Bremen-Nord kennen die Herkunftsorte ihrer Familien genau: Türkei, Russland, Albanien. Nur bei Karla ist etwas anders. Sie weiß zwar, dass die Großmutter in den 60ern als Gastarbeiterin aus Istanbul nach Deutschland kam, und auch, dass die Familie armenische Wurzeln hat, doch gesprochen wird darüber nicht. Als Karlas Großmutter stirbt, taucht der Name einer Frau auf, Lilit, samt einer Adresse in Armenien. Karla gelingt es, ihren Vater zu einer gemeinsamen Reise zu überreden – in eine Heimat, die beide noch nie betreten haben. Eindrücklich und bewegend erzählt Laura Cwertnia davon, wie es sich anfühlt, am Rand einer Gesellschaft zu stehen. Und davon, wie es ist, keine Geschichte zu haben, die man mit anderen teilen kann. (Klappentext)

Die Autorin berichtet aus eigener Erfahrung. Sie hat selbst eine deutsche Mutter und einen armenischen Vater und ist in Bremen geboren. Auch sie hat zusammen mit ihrem Vater, der in Istanbul aufgewachsen ist, eine Reise nach Armenien unternommen. Der Roman ist Laura Cwertinas literarisches Debüt. Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen, die mühelos gewechselt werden. Die Autorin beobachtet sehr fein kleine Situationen, die manchmal nur am Rande zu spielen scheinen, aber immer von Bedeutung sind. Der Name des Buches bezieht sich auf den Völkermord an den Armeniern im damaligen Osmanischen Reich, zu einer Zeit, als Vornamen nicht armenisch, sondern türkisch klingen mussten, um überleben zu können. Ein sehr lesenswertes Buch!

Das Buch ist sowohl im Bestand der Stadtbibliothek vorhanden als auch in der Onleihe.

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