Kategorie: Buchempfehlungen
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Behzad Karim Khani – Hund Wolf Schakal
“Ich wollte, dass das deutsche Bürgertum nachvollziehen kann, wie jemand zu einem Messerstecher wird, warum jemand anfängt, mit Kokain zu dealen. Dabei habe ich die Frage der Würde in den Vordergrund gestellt.” (Zitat WDR) Dazu führt der Autor die Leserin / den Leser in eine kaum vorstellbare brutale Männerwelt auf den Straßen Berlin-Neuköllns in den…
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Andrej Kurkow – Samson und Nadjeschda
Im Jahr 1919 hat die Russische Revolution auch Kiew erfasst. Die Versuche, einen unabhängigen ukrainischen Staat zu gründen, sind gescheitert. Eine neue Zeit bahnt sich an, mit all ihren Umbrüchen und fremden Ideen. Dass diese Zeit nicht ungefährlich ist, muss Samson selbst erleben, als er seinen Vater und ein Ohr an marodierende Kosaken verliert. Schicksal…
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Katerina Poladjan – Zukunftsmusik
Die Autorin schreibt ihren Roman über einen einzigen Tag, den 11. März 1985, den Beginn der Ära Gorbatschow, einer Zeitenwende, die den Bewohnern einer sibirischen Kommunalka nicht bewusst ist. Nach dem Tod des Generalsekretärs Tschernenko spielt Chopins Trauermarsch im Radio. Die sechs Mietparteien in dieser Wohngemeinschaft sind wahllos zusammengewürfelt, “vom Zugschaffner bis zum Professor, und…
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Helene Hegemann – Patti Smith
Nachdem sie im Bremer Theater “because the night” gesehen hatte, war Christiane so neugierig auf das Leben von Patti Smith geworden, dass sie sich das Buch “Patti Smith” von Helene Hagemann gekauft hat. In diesem wird das turbulente Leben der eigenwilligen Ausnahmekünstlerin gewürdigt. Sie brillierte als Lyrikerin, Fotografin und Malerin. Zudem gilt sie als “Godmother…
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Laura Cwiertnia – Auf der Straße heißen wir anders
Die Kinder aus der Hochhaussiedlung in Bremen-Nord kennen die Herkunftsorte ihrer Familien genau: Türkei, Russland, Albanien. Nur bei Karla ist etwas anders. Sie weiß zwar, dass die Großmutter in den 60ern als Gastarbeiterin aus Istanbul nach Deutschland kam, und auch, dass die Familie armenische Wurzeln hat, doch gesprochen wird darüber nicht. Als Karlas Großmutter stirbt,…
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Aroa Moreno Durán – Die Tochter des Kommunisten
Der Debüt-Roman der spanischen Autorin spielt zunächst in Ost-Berlin, in der DDR. Anfang der 1950er Jahre gewährt die DDR etwa fünfhundert spanischen Kommunisten, die vom Franco-Regime verfolgt wurden, unter dem absurden Decknamen “Bolero und Paprika” Asyl. Für sie steht der Osten Deutschlands für all das, wofür sie gekämpft und gelitten haben. Zunächst herzlich empfangen, werden…
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Karina Urbach – Das Buch Alice
“Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten”, lautet der Untertitel dieses Buches, das eine akribisch recherchierte Aufarbeitung der Lebensgeschichte der Wiener Jüdin Alice Urbach beinhaltet. Diese war in den 1920ger Jahren eine erfolgreiche Kochbuch-Autorin. 1938 flüchtet sie vor den Nazis nach England, schlägt sich als Dienstbotin durch und leitet später zusammen mit ihrer Freundin…
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Edgar Selge – Hast du uns endlich gefunden
Edgar Selge beschreibt in seinem Erstlingswerk seine Kindheit in einer bildungsbürgerlich geprägten Familie. Das Verhältnis zum Vater, nicht nur Gefängnisdirektor einer Jugendstrafanstalt, sondern auch sehr guter Pianist, steht im Zentrum dieser autobiografischen Erzählung. Dieser Vater ist dem Sohn einerseits durchaus liebevoll zugewandt, andererseits aber auch aufbrausend und gewalttätig. Die Geschichte wird aus Sicht des zwölfjährigen…
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Christiane Hoffmann – Alles, was wir nicht erinnern
Die Autorin schreibt dieses Buch als Hommage an ihren verstorbenen Vater. Dieser war als neunjähriger Junge mit seiner Mutter und einem Treck seines Dorfes in Schlesien im Januar 1945 Richtung Westen aufgebrochen, um den russischen Truppen zu entkommen. Die Familie wurde später in Norddeutschland sesshaft. “Nach dem Tod des Vaters kehrt die Tochter in das…
