Alex Capus – Das kleine Haus am Sonnenhang

Anfang der 90er Jahre kauft sich Alex Capus ein einsames Haus in Norditalien, um seinen ersten Roman als Schriftsteller zu schreiben. Seine Freundin (spätere Frau) hilft ihm beim Einzug. Freunde kommen ihn besuchen, aber die meiste Zeit ist er allein. Er werkelt an seinem Roman und er werkelt an seinem Haus. Wenn er Gesellschaft sucht, geht er in die Kneipe im Ort.

Eigentlich passiert in dem Buch nichts: Das Haus erhält einen Kachelofen und es gibt einen harmlosen kleinen Kriminalfall. Lesenswert ist das Buch aber trotzdem: Capus stellt einige Einwohner des kleinen Ortes vor und macht sich so seine Gedanken um sie und das Zusammenleben. Abends kehrt er heim, stellt den Ofen an und ruht in sich selbst. Sympathisch und beruhigend.


Das Buch ist in der Stadtbibliothek Syke und in der Onleihe vorhanden.