Riley Sager – Home – Haus der bösen Schatten

Maggie Holt ist Anfang Dreißig und ihr Vater ist gerade gestorben. Erstaunt stellt sie fest, dass sie von ihm ein Haus erbt. Aber nicht Irgendeines: Vor 25 Jahren ist die Familie in die über hundert Jahre alte „Baneberry Hall“ eingezogen, aber bereits nach nur 20 Tagen Hals über Kopf wieder geflohen, weil sich dort fürchterliche Dinge zugetragen haben. Ihr Vater hat über das Horror-Haus ein Buch geschrieben, welches zum Bestseller geworden ist. Dieses hat das Leben der Familie geprägt. Maggie jedoch kann sich nicht erinnern. Ihre Eltern haben auch auf Nachfragen nie über die Zeit gesprochen. Ihren Vater kann sie nun nicht mehr fragen, und auch Ihre Mutter gibt keine Antwort, die Ihr helfen könnte. Natürlich kennt sie das Buch in- und auswendig, aber was dort steht, kann unmöglich real sein – oder doch?

Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Einerseits die Geschichte der erwachsenen Maggie, andererseits die Erzählung des Vaters, die scheinbar in dem Buch niedergeschrieben steht. Maggie macht sich also auf nach Vermont und in das Haus. Und wieder passieren unheimliche Dinge. Dinge für die es keine Erklärung zu geben scheint. Wiederholt sich jetzt das, was vor 25 Jahren schon einmal passiert ist?

Hier muss ich die Buchvorstellung natürlich abbrechen. Quasi im Vorbeigehen habe ich das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen, und es hat sich als kleiner Glückgriff herausgestellt. Ist es real oder eine Phantasiegeschichte? Es bleibt lange unklar aber auf jeden Fall äußerst spannend.