20 Jahre Förderverein der Stadtbibliothek Syke

Am 31. Juli feierte der Förderverein der Stadtbibliothek Syke sein zwanzigjähriges Bestehen. Etwa 40 Personen kamen im Forum der Stadtbibliothek zusammen und erlebten einen sehr abwechslungsreichen Abend.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Kerstin Nowak gratulierte Bürgermeisterin Suse Laue dem Verein. Für musikalische Zwischenspiele mit ungewohnten Klängen sorgte Heidrun Siebeneiker mit ihrer Handpan.

Jochen Heins führte durch die Gründung des Vereins. 2006 hatte die damalige Leiterin der Stadtbibliothek Syke, Jutta Behrens, die Idee einen Verein zu gründen um die Stadtbibliothek zu unterstützen und das Lesen zu fördern. Jochen berichtete über die Gewinnung der Gründungsmitglieder, die ersten Veranstaltungen, die Einnahme der ersten Beiträge und Erlöse aus dem Verkauf von Büchern auf Flohmärkten, der Gründung des Lesefrühstücks, den ersten Autorenlesungen (damals war Klaus-Peter Wolf noch weitgehend unbekannt) und den Präsenzen an den Grundschulen. In dieser Zeit wuchs der Verein auf stattliche Mitgliederzahlen. 2018 konnte Jochen den Vorsitz an Ulrich Hoferichter übertragen.

Diese Überleitung nutzte Ulrich dann direkt für die Rede zum 20. Jubiläum, und gab eine Übersicht über die Aktivitäten seit 2018: Die Autorenlesungen erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit, aus dem Lesefrühstück wurde das Lesecafé, es wurden Schreibwettbewerbe veranstaltet, Leseabende mit den deutsch-französischen und deutsch-polnischen Freundeskreisen wurden veranstaltet. Auch andere Lesungen und Veranstaltungen, wie der Brecht-Abend und Lesungen zum 80jährigen Gedenktag zum Holocaust wurden auf die Beine gestellt. Das Krimidinner als neue Veranstaltungsform wurde etabliert. Martina Kahsnitz leitet monatlich und zuverlässig das „Gemeinsam(e) Lesen“. Veranstaltungen mit Buchvorstellungen wurden organisiert und die Homepage überarbeitet. Ulrich lobte insbesondere die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtbibliothek, der Politik und der Verwaltung.

Es folgte weitere Musik auf einer Doppelflöte von Frau Siebeneicker. Nun stellten die Mitglieder des Fördervereins in kurzer Abfolge die aktuellen Aktivitäten vor – 22 an der Zahl! Mit einem Gedicht von James Krüss, vorgetragen von Monika Klück, ging es weiter.

In der Pause gab es Fingerfood und Getränke, beigestellt von Mitgliedern des Vereins.

Mit dem Einsetzen der Musik begaben sich die Gäste zurück ins Forum, und Ulrich Hoferichter trug das Gedicht „Ums Buch ist mir nicht bange“ von Robert Gernhardt vor.

Anschließend gab Kerstin eine kurze Einleitung für die Auktion der Bilder und übergab an Katharina Wittneben, die den Auktionshammer schwang. Die Bilder, gestiftet von der Malerin Silvia Lauer-Schulz, manche mit Rahmen, andere ohne, brachten eine enorme Farbe in die Räumlichkeiten der Stadtbibliothek. Bei einigen gab es einen regelrechten Bieterwettstreit.

Doch auch die „Verlierer“ schnappten sich am Ende das ein- oder andere andere schöne Bild. Insgesamt brachten die Auktion einen Erlös von ca. 1000€ – danke an Katharina und Christiane, die das Publikum anspornten und dabei noch den Überblick behalten haben.

Anschließend trug Jürgen Puls das Gedicht von Friedhelm Kändler „Dornröschen“ vor („Röschen“ gesprochen wie „Fröschen“).

Nochmal lies Heidrun Siebeneiker die Handpan erklingen, und mit guter Laune und guten Gesprächen ging der Abend um 21 Uhr zu Ende.