
Sophie steckt fest – im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: Aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für einen Spottbetrag ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Doch die Renovierungsarbeiten stellen sich als schwieriger heraus als auf YouTube dargestellt. Und was macht man mit den langen Stunden der Stille zwischen den Tagen?
Dort, wo nur weite Felder und flirrendes Licht sind, beginnt Sophie endlich, die Erwartungen anderer abzustreifen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich? Und warum? (Text auf der Buchrückseite)
Mir hat an diesem Buch, das beim Lesen sehr entschleunigend wirkt, vor allem die bildhafte und humorvolle Sprache der Autorin gefallen. Im Roman geht es um einen Neuanfang, Lebensmut, das bewusste Wahrnehmen des Augenblicks, um Selbstwahrnehmung und das Loslassen von Erwartungen anderer Menschen. Es ist dabei aber kein Lebensratgeber, wie man beim ersten Blick auf den Klappentext vermuten könnte. Einfach ein schönes Buch!
Das Buch ist im Bestand der Stadtbibliothek vorhanden – in der Onleihe kann es als Hörbuch ausgeliehen werden.
