Mathijs Deen – Der Schiffskoch

Ein kleines, feines und sehr besonderes Buch von etwas mehr als 100 Seiten, das mich begeistert hat:

“Statt die Weltmeere zu bereisen und fremde Länder zu erkunden, fristet die Crew des Feuerschiffs Texel ein Leben an der Ankerkette. In der öden Alltagsroutine bilden die ausgefallenen Gerichte des verschrobenen Schiffskochs die einzigen Lichtblicke. Doch das Ziegenböcken, das der Koch als Hauptzutat seines nächsten Menüs lebendig mit auf das Schiff bringt, setzt eine unerwartete Dynamik in Gang: Für Teile der Mannschaft wird es vom Proviant zum Kameraden, anderen gegenüber zeigt es seine diabolische Seite und löst inmitten dichter Nebelschwaden Chaos an Bord der Texel aus. Und als der Nebel sich endlich lichtet, gibt es einen Toten zu beklagen… Mit wundervoll lakonischem Humor und literarischem Tiefgang entführt uns Mathijs Deen auf sein fest verankertes Narrenschiff, auf eine Reise ohne Ziel, über ein Meer von skurrilen Begebenheiten.” Quelle: mare Verlag

Mathijs Deen stellt seinen Roman vor und liest Passagen daraus. Es sind währenddessen originale Innen- und Außenaufnahmen des Feuerschiffs Texel zu sehen, sowie eine historische Filmaufnahme auf See von 1926.

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“Leben und Überleben, Hoffnung, Erinnerung, Sehnsucht und Träume: Der niederländische Schriftsteller und Radiomacher Mathijs Deen hat mit seiner Erzählung, die, passend zur schweigsamen Belegschaft der “Texel”, nur wenige (Neben-)Sätze für ihre Psychogramme und insgesamt nicht mehr als 116 Seiten benötigt, um in ihren Sog zu ziehen, keinen Bock geschossen…”

zum Beitrag in der Wiener Zeitung

“Neben dem nicht sehr brisant klingenden, aber durchaus unterhaltsamen Plot sind es vor allem die Beschreibungen des Meeres, die das Buch so fesselnd machen…”

zum Beitrag im Standard

Das Buch befindet sich im Bestand der Bibliothek, jedoch (noch) nicht in der Onleihe.

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